T³

Eigenes Projekt

Träumer

TypEigenes ProjektStatusIn EntwicklungFormatphysisches Theater
FreiheitRegelnSpielErwachenKörper

Manche erwachen. Andere spielen weiter.

Träumer (Dreamers) ist eine Performance des physischen Theaters über die unsichtbaren Systeme, die menschliches Verhalten, Identität und Freiheit formen.

Inspiriert von Motiven aus Neal Shustermans Roman „Scythe“ erzählt die Arbeit den Roman nicht nach, sondern nimmt seine philosophischen Fragen als Ausgangspunkt für eine eigene theatrale Sprache. Die Performance untersucht, wie Regeln zu Gewohnheiten werden, Gewohnheiten zu Überzeugungen — und Überzeugungen nach und nach die Grenzen menschlicher Freiheit bestimmen.

Auf einem surrealen Spielplatz, aufgespannt zwischen Kindheit und Erwachsensein, Ordnung und Chaos, bewohnen die Performer:innen eine Welt aus Wiederholung. Das Spiel geht weiter, weil es vertraut ist. Sicher. Notwendig.

Bis ein Körper zu erwachen beginnt.

Mit den Mitteln des physischen Theaters, der Bewegung und visueller Bilder erkundet Träumer den fragilen Moment, in dem Bewusstheit die Routine unterbricht — und zeigt, dass Befreiung nicht mit Rebellion beginnt, sondern mit dem Mut, die Wirklichkeit anders wahrzunehmen.

Konzept

Jedes System beginnt als Übereinkunft.
Mit der Zeit werden Übereinkünfte zu Regeln.
Regeln werden zu Ritualen.
Rituale werden zu Wahrheiten.

Die Menschen spielen weiter, weil das Spiel Gewissheit bietet.
Die Regeln sind vertraut.
Die Bewegungen wiederholen sich.
Niemand fragt, wer sie geschaffen hat.

Bis jemand innehält.
Nicht, um das Spiel zu zerstören.
Sondern um es zu sehen.

In Träumer ist das Erwachen kein Akt des Widerstands.
Es ist ein Akt der Wahrnehmung.

Der Körper erinnert sich an das, was der Verstand vergessen hat.
Bewegung wird zur ersten Sprache der Freiheit.

Die Performance stellt eine einzige Frage:
Was bleibt, wenn wir aus den Regeln heraustreten, die wir immer für wirklich gehalten haben?

Künstlerisches Team

  • Produktion — T³ Physical Theatre

Ähnliche Projekte